Gesunde Zähne! Ein Leben lang!

Individualprophylaxe - Professionelle Zahnreinigung

Frischer Atem - Richtig saubere Zähne - Gesundes Zahnfleisch

Warum professionelle Zahnreinigung?

 

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, ständig einen Kaugummi oder ein Pfefferminzbonbon benutzen zu wollen, weil man meint, Mundgeruch zu haben.

Sie gehen zum Friseur, kaufen sich schöne Kleidung, machen sich zurecht, um eine Veranstaltung, ein Meeting, Konzert zu besuchen, Freunde zu treffen oder auch, um beruflich und in Ihrem sozialen Umfeld gut aufzutreten. Aber Sie fühlen sich nicht wohl, weil man beim Gespräch unsicher ist, seinem Gegenüber nicht zu nahe kommen will. Ganz ehrlich - oft würde man seinem Gegenüber auch gerne zu einem besseren Mundgeruch verhelfen.

In 90 % der Fälle liegt die Ursache für das unangenehme Gefühl, für den Mundgeruch in der Mundhöhle, in Nischen, auf der Zunge usw.. Nur in 10 % der Fälle ist eine Krankheit dafür verantwortlich.

 

Lesen Sie unten weiter, was Sie und wir für Ihre Mundgesundheit tun können.

 

Erhalten Sie Profi-Tipps für Ihre perfekte Mundhygiene sowie weitere Informationen zum Thema Mundgeruch zum downloaden.

Mundgeruch - ein heikles Thema!
Mundgeruch Ein heikles Thema 2013.pdf
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Perfekte Mundhygiene durch Professionelle Zahnreinigung!
Wirksamer Schutz vor Karies Parodontose
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Individuelle Prophylaxe - Der Weg zu mehr Zahngesundheit

Viele Probleme und Krankheiten der Mundhöhle gehören eigentlich nicht mehr in die heutige Zeit. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre ermöglichen Ihnen, Bedeutendes für Ihre Zahngesundheit zu tun.

 

Da ein sauberer Zahn selten krank wird, ist der Weg zur Prophylaxe schon beschrieben!

  

Die gesetzlichen Krankenkassen tragen bestimmte Prophylaxeleistungen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr.

 

Für alle Personen über 18 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur die Entfernung harter Beläge

(= Zahnstein), also eine einfache Grobreinigung, die auch nur eine Teilreinigung Ihrer Zähne bedeutet.

  

Zu einer effektiven Zahnreinigung gehört aber vor allem die Beseitigung aller weichen Beläge (=Plaque)!

  

Man weiß heute, dass die kaum sichtbaren, weichen Zahnbeläge eine viel größere Gefahr für die Zahngesundheit darstellen. Diese von Bakterienmassen durchsetzten Beläge - auch Biofilm genannt - besiedeln die Nischen und Schlupfwinkel des Gebisses. Hunderte unterschiedliche Bakterienarten bauen den weichen Zahnbelag auf. 

Dringt er unter den Zahnfleischrand vor, wirkt er dort besonders schädlich!

  

Weicher Zahnbelag verursacht das "Lockerwerden" der Zähne!

  

Die regelmäßige und sorgfältige Entfernung sowohl harter wie weicher Zahnbeläge oberhalb wie unterhalb des Zahnfleischrandes ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme, um langfristig Ihre Zahngesundheit zu erhalten.

Sie wird in der Zahnmedizin unter dem Begriff:

  

"Professionelle Zahnreinigung" zusammengefasst.

 

  

Was geschieht bei einer "Professionellen Zahnreinigung"?

  

- Bestimmung des Entzündungsgrades der Gingiva (=Zahnfleisch)

 

- Aufzeigen der Plaqueanhaftungsstellen (weiche Beläge)

 

- Gründlichste Entfernung aller harten, weichen Beläge und Zahnverfärbungen

 

- Einsatz eines  A i r  F l o w (die schonendste Art, mit Pulverstrahl Verfärbungen zu entfernen!)

 

- Optimale Politur

 

- Demonstration der individuell notwendigen Putztechnik

 

- Unterweisung in der Handhabung zusätzlich einzusetzender Hilfsmittel zur Zahnreinigung

  (Zahnseide, Superfloss, Zwischenraumbürstchen usw.)

 

- Einsatz geeigneter Spüllösungen

 

- Lokale Fluoridierungsmaßnahmen, Behandlung empfindlicher Zahnhälse     etc.

 

 

Ist Prophylaxe schmerzhaft!

 

Nein!!!!!

 

Natürlich nicht.

 

Der Einsatz des Ultraschallgerätes zur Entfernung der harten Beläge (Zahnstein) mag für manche etwas unangenehm sein.

Alles andere wie Politur, Air Flow, Reinigung der Zwischenräume mit speziellen Bürstchen ist absolut schmerzfrei.  

 

 

  

Wie viele Sitzungen umfasst dieses individuelle Prophylaxeprogramm?

 

Das entscheiden Sie zusammen mit Ihrem Zahnarzt.

 

Wichtig ist die regelmäßige Anwendung, mindestens alle 6 Monate.

Patienten, die zu Zahnfleischbluten und/oder Parodontitis (=Zahnbetterkrankung) neigen, sowie Patienten, die Ihren vorhandenden Zahnersatz länger erhalten wollen, sollten einen kürzeren Rhytmus von 3 Monaten wählen.

 

Alle Personen, die es ganz einfach genießen, sehr gepflegte Zähne zu haben, nutzen das Prophylaxeprogramm so oft Sie möchten!

 

Prophylaxe bedeutet: 

 

 WELLNESS für Mund und Zähne!

 

Wohlgefühl und frischer Atem!

 

   

Die Devise lautet: Weg vom Hinterherbehandeln - hin zur Vorsorge!

P A R O D O N T I T I S

Zahnfleischbluten - Lockerung der Zähne - Mundgeruch

Was kann ich tun - wie kann ich das vermeiden?

Parodontose

Parodontose
Hier können Sie sich die wichtigsten Infos ausdrucken oder einfach unten im Text weiterlesen.
Parodontose Ursachen Risiken und Behandl
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Erkrankung des Zahnhalteapparates

Was ist Parodontitis?

 

Parodontitis ist eine Infektionskrankheit, die zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates führt, mit den Merkmalen Knochenabbau, später Zahnlockerung und zuletzt auch Zahnverlust.

 

In der Regel findet sich als Leitsymptom eine Zahnfleischentzündung (=Gingivitis).

 

 

Wer ist von Parodontitis betroffen?

 

Bis zu 80 % der Bevölkerung.

 

Nur gibt es sowohl unterschiedliche Formen der Parodontitis wie auch unterschiedlich starke Ausprägungsgrade.

Sowohl Jugendliche, jedoch vor allem Erwachsene sind davon betroffen.

 

 

Wie entsteht Parodontitis?

 

Ein gewisser genetischer Faktor (Vererbung) wird diskutiert.

Falsche Ernährung ist ein weiterer wesentlicher, nicht zu unterschätzender Faktor.

Rauchen, Stress, hormonelle Veränderungen, Erkrankungen, übermäßiger Alkoholgenuss sind weitere Punkte.

In erster Linie sind jedoch Bakterien, die sich natürlich vor allem in Belägen (=Plaque), Zahnstein, Konkrementen (=Zahnstein unterhalb des Zahnfleisches) aufhalten, für die Parodontitis verantwortlich.

Diese aggressiven Bakterien bilden einen Biofilm und führen zur Entstehung eines Entzündungsgewebes unterhalb des Zahnfleischrandes. Ferner produzieren sie Substanzen, die zu dem gefürchteten Knochenabbau und zuletzt sogar zum Zahnausfall führen können.

 

 

Wo findet der Knochenabbau statt?

 

Vor allem in den Zahnzwischenräumen, die für den Patienten der Reinigung nur schwer zugänglich sind.

Insgesamt jedoch ist der Knochenabbau von Zahn zu Zahn unterschiedlich stark. Dieser Knochenabbau verläuft nicht kontinuierlich, sondern in Schüben.

 

 

 

Muss Parodontitis behandelt werden?

 

Unbedingt und umgehend.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eindeutig, dass eine unbehandelte Parodontitis auch ein Risikofaktor für die Entstehung von Herz- bzw. Herz-Kreislauferkrankungen (vor allem Herzinfarkt und Endokarditis), Atemwegserkrankungen (z.B. Lungenentzündung, chronische Erkrankungen) und Diabetes mellitus sein kann. Ferner steigt bei Risikopatienten die Gefahr für einen Schlaganfall. Komplikationen in der Schwangerschaft, arthritische Beschwerden, Alzheimer, Osteoporose sowie Einflüsse bei der Entstehung von Krebserkrankungen werden diskutiert.

 

 

 

 

Kann man Parodontitis behandeln?

 

Ja!

Das Entzündungsgewebe, die Beläge, Zahnstein und Konkremente müssen manuell entfernt werden. Medikamente werden eventuell unterstützend eingesetzt,

 

 

Die Vorgehensweise muss systematisch und konsequent erfolgen.

Ziel ist die Desinfektion der Mundhöhle und massive Reduzierung der krankmachenden Bakterien.

 

Die Behandlung erfolgt in folgender Reihenfolge:

 

1. Genaue Untersuchung des geschädigten Zahnhalteapparates und Planung der Behandlung.

 

2. Vorbehandlung (Hygienephase) durch "Professionelle Zahnreinigung" (siehe oben).

 

3. Schonende Reinigung der Wurzeloberflächen mit einem speziellen Ultraschallgerät

    (=eigentliche Parodontitistherapie).

    Die Reinigung erfolgt normalerweise in zwei Sitzungen innerhalb weniger Tage!

 

    Wenn möglich, wird nach neuen Erkenntnissen ein chirurgisches Vorgehen vermieden, jedoch kann   

    nach der zweiten Sitzung eventuell eine antibiotische Therapie nachfolgen!

 

4. Nachsorge (R E C A L L).

 

Aufgaben des Patienten?

 

Der Patient ist zu 90 % am Erfolg der Parodontitisbehandlung beteiligt!

 

Ihr Zahnarzt und das Praxisteam schaffen die Voraussetzung für den Erfolg durch Anleitung und Therapie.

 

Die Behandlung selber kann nur erfolgreich sein, wenn Sie als Patient gewillt sind, Ihren Zustand zu verbessern und den vorgeschriebenen Weg konsequent mitzugehen.

 

Optimale Mundhygiene zu betreiben ist äußerst schwierig und nur mit Unterstützung möglich!

 

Diese Unterstützung erhalten Sie durch Ihr zahnärztliches Team und regelmäßige Nachuntersuchung in Verbindung mit dem individuellen Prophylaxeprogramm. 

   

 

Nehmen Sie sich Zeit für ihre Zähne, bevor die Zeit Ihnen die Zähne nimmt!

 

 

 

 

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne Ihre Zahnarztpraxis Dr.med.dent. Josef Limbrunner!